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Antrag auf Nachteilsausgleich für Schüler*innen der Grundschule, sowie innerhalb der Sekundarstufe I bis Klasse 10:

Anträge auf Nachteilsausgleich bei Vorliegen von Behinderungen oder körperlichen Gebrechen (z. B. Asperger-Syndrom, Autismus, Handverletzung usw.) sind formlos an die jeweils zuständige Schulleitung zu richten. Dem Antrag sind aktuelle begründende Nachweise beizufügen. (Atteste, ärztliche Gutachten, Facharzt-Bescheinigungen und dergleichen)

Für Kinder und Jugendliche mit besonderen Schwierigkeiten im Lesen und Rechtschreiben gilt innerhalb der Sekundarstufe I der Runderlass „Förderung von Schüler*innenn bei besonderen Schwierigkeiten im Erlernendes Lesens und Rechtschreibens (LRS)“ (BASS 14 – 01 Nr. 1) („LRS-Erlass“).

Antrag auf Nachteilsausgleich für Schüler*innen im Rahmen der zentralen Prüfungen 10 (ZP10)

Bei Vorliegen einer Behinderung (s. o.) oder Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten (LRS), deren Behebung bis zum Ende der Sekundarstufe I nicht möglich war, können die Eltern betroffener Schüler*innen einen Antrag bei der Schule auf Gewährung einer Verlängerung der Arbeitszeit bei den Zentralen Prüfungen 10 (ZP10) stellen.

Dem Antrag sind auch hier begründende Nachweise beizufügen (s. o.). Besonderheit LRS: Hier muss seitens der Schule nachgewiesen werden, dass die die Voraussetzungen des LRS-Erlasses auch noch in der Klasse 10 bestanden habe

Rechenschwierigkeiten (Dyskalkulie) werden bei den zentralen Prüfungen nicht berücksichtigt.

(Aus: Links zur externen Quelle)

Eine Beantragung eines Nachteilsausgleichs kann im Zusammenhang mit der Feststellung eines sonderpädagogischen Unterstützungsbedarfes stehen. Dies muss aber nicht sein. Auch bei Behinderungen und Störungsbildern gemäß ICD-10 kann ggf. ein Nachteilsausgleich gewährt werden. Grundlage für die Genehmigung ist es, Nachteile so auszugleichen, dass Chancengleichheit besteht, nicht aber eine Bevorzugung oder Vorteilsnahme zu ermöglichen.

Der Nachteilsausgleich – die Form, in der er gewährt wird - muss im Förderplan dokumentiert sein. Dieser ist zusammen mit dem Antrag und den dazugehörigen Belegen in der Schülerakte zu verwahren. Um in höheren Jahrgangsstufen und bei Prüfungen ggf. einen Nachteilsausgleich gewährt zu bekommen, kann dies ggf. rechtlich notwendig sein.

Zur Beratung wenden Sie sich an das Inklusionsteam der Stadt Hagen.

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